Mit den Worten "ein Verein hilft dem anderen" bedankte sich Tierheimchef Mario Gaebel beim 1. Quedlinburger Angelverein für die Futterspende, die Norbert Heinz, Vereinsvorsitzender, und Andreas Müller, Vereinsmitglied und Inhaber des Angelzentrums Quedlinburg im Gernröder Weg, wo sich auch die Geschäftsstelle befindet, übergaben.
Der Angelverein engagiert sich sehr stark sozial und deshalb wurde auf der Mitgliederversammlung auch über eine mögliche Futterspende im Wert von mehreren Hundert Euro für das Quedlinburger Tierheim nachgedacht. "Es gab überhaupt keinen Widerstand", sagt Norbert Heinz bei der Übergabe. Und auch die Tierheimmitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer staunten nicht schlecht über das viele Futter. Das reicht einige Zeit, sprudelte es nur so aus ihnen heraus. Weich- und Hartfutter, wie die Fachleute sagen, hatten die Angler mitgebracht.
Im Jahr 1990 hat sich der Angelverein gegründet. Ihm gehörten die ehemaligen Betriebsgruppen der Stadt und die Ortsgruppe Quedlinburg an. So um die 150 Mitglieder waren es damals. Erst im November 2005 gründete sich der 1. Quedlinburger Angelverein als gemeinnütziger Verein, der heute auf 280 Mitglieder zählen kann, berichtet Norbert Heinz. Und die Gruppe ist sehr aktiv, ergänzen die anderen Mitglieder. Regelmäßige Arbeitseinsätze an der Bode und der Ditfurter Kiesgrube sind selbstverständlich für die Angler.
Der Verein, so Heinz, habe zudem mehrere Ein-Euro-Jobs beantragt, die ebenfalls für die Hege und Pflege der Gewässer eingesetzt werden sollen. Die Bode gehört zu den Angelgewässern des Vereins. Die Fischarten in der Bode sind Bachforelle und Schmerle, Ostgroppe, Dreistachliger Stichling und die Ellritze. Zu den seltenen Gästen gehören Hecht, Hasel und Flussbarsch. Die Regenbogenforelle wurde von den ansässigen Angelvereinen eingesetzt.
Tierheimleiter Mario Gaebel findet es bombastisch, dass die Angler die Einrichtung unterhalb der Quedlinburger Altenburg so stark unterstützen. Denn gerade in der Heutigen Zeit sei dies nicht mehr so selbstverständlich. Zurzeit gebe es eine große Nachfrage nach jungen Hunden, berichtet Mario Gaebel. Oftmals könne das Tierheim die Tiere auch gleich vom Halter aus vermitteln.
Quelle: MZ, Elfi Schurtzmann
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