Rappbode-Talsperre
   
 
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Die Rappbode-Talsperre

 

Die Rappbode-Talsperre ist die größte Talsperre im Harz. Sie gehört zusammen mit weiteren Talsperren und Rückhaltebecken zum Hochwasserschutzsystem und zur Trinkwasser gewinnung im Ostharz.

 

Einzelsperren

Als erste ist die Überleitungssperre Königshütte, sie staut das Wasser der Bode um es teilweise in einem Überleitungsstollen in die Rappbodetalsperre abzuleiten   zur Trinkwassergewinnung.

Der andere Teil fließt mit der Bode über Rübeland direkt in das Becken der Wendefurther Sperre.

Als zweite wäre da die Hasselvorsperre und die Rappbodevorsperre als Vorsperren der Hassel bzw. Rappbode.

Sie dienen zur Geröll- und Schlammrückhaltung sowie der Nährstoffrückhaltung. Mandelholztalsperre als Vorsperre der kalten Bode, die am Fuße des Brocken entspringt. Geröll und Nährstoffrückhaltung vor der Hauptsperre.

Nachgeschaltet ist die Talsperre Wendefurth. Sie dient dem Hochwasserschutz und hält den Wasservorrat für das Pumpspeicherwerk Wendefurth

 

Geschichte

Die ersten Überlegungen zum Bau von Hochwasserschutzmauern wurden nach verheerenden Hochwassern zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefasst.

Man plante mehrere Staumauern in den Zuflüssen der Bode. Die erste Planung bezog sich auf eine einzelne Staumauer,

der man aber mehrere Ortschaften hätte opfern müssen. Das eigentliche Projekt wurde 1938 fertiggestellt und verzichtete auf die Überflutung von Ortschaften,

dafür wurden mehrere Staumauern geplant.

Mit den Bauarbeiten an der Rappbode-Talsperre konnte 1938 begonnen werden. Bereits 1942 wurden die Baumaßnahmen aus Kriegsgründen eingestellt.

In der DDR wurde das Projekt wieder aufgegriffen und um die Trinkwassergewinnung erweitert. Die ursprüngliche Anlagenplanung blieb erhalten.

Die Technologie wurde angepasst. Die Grundsteinlegung fand am 1. September 1952 statt, am 7. Oktober 1959 wurde die Talsperre ihrer Bestimmung übergeben.

Inschrift an der Staumauer; die Hoheitszeichen der DDR wurden bei der Rekonstruktion 2000 bis 2003 entfernt:

 

Die Fischerei

Für die Talsperre und ihre Vorsperren gibt es Tages und Wochenkarten, Anfragen bitte im, Quedlinburger Angelzentrum, hier kann geholfen werden.

Der Fischbesatz:

Hier ist vom Karpfen bis zum Zander so fast alles vertreten, große Hechte und Karpfen zeichnen das Gewässer aber besonders aus, ein Besatz mit Felchen hat ebenfals stattgefunden, diese sind aber nicht oder nur sehr schwer zu beangeln da das Befahren mit Booten verboten ist.

 

Die technischen Daten der Rappbode-Talsperre

Bauzeit: 1952–1959, Rekonstruktion 2000–2003
Höhe über Talsohle: ... m
Höhe über Gründungssohle: 106 m
Höhe der Mauerkrone: ... m ü. NN
Speicherraum: 109,08 Mio. m³
Gesamtstauraum: ... Mio. m³
Stauziel: ... m ü. NN
Wasseroberfläche bei Vollstau: 390 ha
Mauervolumen: 857.000 m³
Kronenlänge: 415 m
Kronenbreite: 12,50 m
Einzugsgebiet: ... km²
Bemessungshochwasser: ... m³/s
Kraftwerksleistung: 5,5 MW

 

   
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